Zusatzkurs im Oktober: Tradklettern in der Pfalz

Liebe Mitglieder,

wer Lust hat,  den goldenen Herbst in der Pfalz zu verbringen, sollte sich das Wochenende vom 6.-8. Oktober freihalten. 

Nähere Infos gibt's hier.  Wer sich direkt anmelden will, geht direkt über LOS.

Mitglied werden im Spätsommer/ Herbst

Wer ab dem 1. September Mitglied wird, bezahlt nur noch den halben Mitgliedsbeitrag fürs laufende Jahr. Dieses Angebot richtet sich an alle, die im Spätsommer / Herbst Mitglied im Alpenverein werden wollen.

Beantragt werden kann dies bereits ab Mitte August - bei der online Anmeldung findet sich die entsprechende Wahlmöglichkeit, ab wann die Mitgliedschaft wirksam werden soll. Für die Mitgliedschaft ab September markieren Sie als Beginn der Mitgliedschaft die Option "Beitragsjahr 2018 (Beginn Mitgliedschaft 01.09.2018)". Handschriftlich eingereichte Anträge können einfach mit dem Vermerk "Mitgliedschaft ab 1. September" versehen werden. Es wird Ihnen dann fürs laufende Jahr jeweils nur der halbe Mitgliedsbeitrag abgebucht.

Die Mitgliedschaft ist ans Kalenderjahr gebunden und verlängert sich automatisch ins Folgejahr, sofern sie nicht gekündigt wird.

Sektion stellt den Hessenmeister im Lead-Klettern: Henri Breuer

ei den Hessischen Meisterschaften im Lead-Klettern belegt Henri Breuer aus der DAV Sektion Wetzlar den ersten Platz in der Jugend B. Das erfolgreiche Ergebnis der Wetzlarer Wettkampfklettergruppe ergänzt sein Bruder Mattis Breuer mit einem vierten Platz in der Jugend C. Damit sind beide für die anstehenden Westdeutschen Meisterschaften Ende September in Saarlouis qualifiziert.

Der Meister-Titel in Hessen ist bereits der zweite große Erfolg in diesem Jahr, nachdem Henri Breuer sich Ende Juni die Offene Meisterschaft in Nordrhein-Westfalen sicherte. Zusammen mit dem dritten Platz Anfang Juni in Rheinlandpfalz geht er damit als einer der Favoriten bei den kommenden Westdeutschen Meisterschaften an den Start.

Zunächst geht es für alle Teilnehmer in zwei Qualifikationsrouten darum, unter die besten Sechs der jeweiligen Altersgruppe zu kommen. Während in der Qualifikation noch Moritz Muss aus Frankfurt führt, dreht Henri Breuer im Finale den Spieß um. Im hochrangig besetzten Starterfeld kann der 14-Jährige im Frankfurter DAV Kletterzentrum als einziger die anspruchsvolle Finalroute bis zum Ende durchklettern. Die Schlüsselstelle, ein Sprung an eine Querleiste in einem leichten Überhang, schafft er souverän. Die Stimmung steigert sich, als Henri Breuer dem Hallendach immer näherkommt und auch die letzten Griffe noch unter großem Jubel halten kann.

Auch die jüngeren Kletterer der Jugend C müssen dieselbe Final-Route erklimmen. Jedoch ist hier für alle Starter die Schlüsselstelle auch gleichzeitig das Ende alle Träume. Mattis Breuer, der noch so gerade eben die Qualifikation überstand und ins Finale rutschte, hat die Finger schon an der Querleiste, muss dann doch aber der Schwerkraft Tribut zollen. Aufgrund der schlechteren Ergebnisse in der Qualifikation belegt der 13-Jährige den etwas undankbaren 4. Platz, ist aber dennoch sehr zufrieden. Mit zwei sechsten Plätzen in den anderen Meisterschaften freut aber auch er sich über die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften. Das insgesamt sehr gute Ergebnis der Wetzlarer Kletterjugend wird durch Moritz Schmidt ergänzt, der mit krankheitsbedingtem Trainingsrückstand einen guten 11. Platz belegte.

Die Hessischen Meister (offene Wertung) in den anderen Altersklassen sind bei den Herren Jan-Marco Donath (Köln), Damen Luna Friedrich (Zweibrücken), Jugend B weiblich Emma Bernhard (Frankfurt), Jugend C weiblich Emilia Merz (Köln), Jugend C männlich Ole Reusch (Darmstadt-Starkenburg).

kurz aber knackig: 5 Hochtourentage in den Ötztaler Alpen

Kurze aber knackige Hochtour in den Ötztaler Alpen

Unsere Tour war zeitlich recht knapp angesetzt. Angesichts der gleichwohl ambitionierten Gipfelziele, lag ein strammes Programm vor uns. Bereits an unseren ersten Tourentag stand die Überschreitung der Weißseespitze (3.518 m) an. Erschöpft aber zufrieden erreichten wir die Weißkugelhütte im Langtauferer Tal, wo uns Hüttenwirt Stefan nicht nur aufs Beste bewirtete, sondern auch noch gute Tipps zur Routenwahl für die Besteigung der Weißkugel (3.738 m) am Folgetag hatte. Trotzdem wurde es ein extrem langer Tag, denn wir hatten als nächstes Nachtlager das Hochjochhospiz auserkoren. Wir mussten also den kompletten und nicht enden wollenden Hintereisferner hinuntermarschieren. Obwohl wir eine gute Route durch die zahlreichen Spaltenzonen fanden, war dies ein zeitraubendes Unterfangen. Daher ließen wir es am nächsten Tag lockerer angehen und gaben uns mit der Besteigung der Dahmannspitze (3.401 m), dem Hausberg des Brandenburger Haus, zufrieden.

Der letzte Tourentag war dann noch einmal eine Herausforderung. Es galt über den sehr spaltigen Gepatschferner abzusteigen. Aufgrund der hohen Temperaturen, die auch nachts weit über dem Gefrierpunkt blieben, waren die Schneebrücken über die Spalten kaum mehr tragfähig. Das Risiko für Spaltenstürze war groß und auch wir blieben nicht davon verschont. Glücklicherweise gab es keine Verletzungen. Wir atmeten aber tief durch, als wir den Gletscher endlich hinter uns lassen konnten.

Hochtourenwoche in den Alpen

Hochtourengruppe bezwingt drei Viertausender im Wallis

Großes Glück hatten wir Ende Juni 2018 bei unserer Hochtourenwoche im Wallis. Stabiles Hochdruckwetter sowie gute Schnee- und Eisverhältnisse gestatteten uns schöne Touren. Nach einem Akklimatisationstag, in dem wir nochmals die Spaltenbergung und die Bremstechnik im Falle eines Sturzes übten, ging es hoch hinaus.

Zunächst überschritten wir erfolgreich den Weissmies (4.017 m). Tags darauf standen wir auf dem Gipfel des Jegihorn (3.206 m) und genossen von dort eine der herrlichsten Aussichten im gesamten Alpenraum. Dann wechselten wir hinüber zur Mischabelgruppe, wo wir drei Nächte in der Britanniahütte verbrachten. Diese Hütte ist gemessen an den jährlichen Übernachtungszahlen die populärste in der Schweiz. Von diesem Stützpunkt aus gelangen uns weitere Gipfelerfolge am Strahlhorn (4.190 m) und am Allalinhorn (4.027 m).

Die Hochtourenwoche verging wie im Fluge. Wir hatten zusammen großen Spaß und konnten uns auch bei den schwierigeren Passagen stets aufeinander verlassen. So muss eine Seilschaft sein!

Text: Peter Mandler

Bilder: Mike Schäfer

 

Kids Cup 2018 im Cube Kletterzentrum

Auch in diesem Jahr findet wieder der Kids Cup in unserem Zentrum statt. Mehr Infos findet ihr hier.

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Ab 2018 gelten folgende Geschäftszeiten:

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