Und was ist das?

Am 29.06.2017 fand die Veranstaltung Biologische Vielfalt im Garten: Wildkräuter = Unkräuter? Vom Nutzen der Wildkräuter für unseren Garten und unsere Gesundheit der Naturschutzakademie Hessen statt. Wer mehr wissen möchte, was mich als Teilnehmer erwartet hat und was wir Leckeres aus den Kräutern gemacht haben, kann hier weiterlesen.

 

Informationen

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch gleich in den Garten und jeder von uns konnte sich von einem vorbereiteten Schneidebrett ein Probeblatt nehmen. Doch naschen durften wir noch nicht, denn nicht jedes der Kräuter war auch essbar. So haben wir in Partnerarbeit unsere Pflanze im Garten gesucht und mithilfe eines Pflanzenprofils verglichen und bestimmt. Nachdem alle Pflanzen bestimmt wurden, informierte die Referentin Theresa Biermann über die Ausbreitungsarten der vorliegenden Pflanzen. Hier konnten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr bisheriges Wissen einbringen. Während einer kurzen Gartenbegehung klang es alle paar Meter von uns: „Und was ist das?“ Theresa Biermann und auch andere Kundige erklärten zu den Pflanzen allerlei Wissenswertes bzgl. der Nutzung in der Küche, als Helfer im Garten oder in der Heilkunde. So zeigt z.B. der Löwenzahn einen stark verdichteten Boden und die Brennnessel einen nährstoffreichen Boden an. Der Gundermann wiederrum hilft die Frühjahrsmüdigkeit aus unserem Körper zu treiben.

Produktion

Nach einer kurzen Pause haben wir zunächst spielerisch ein paar Pflanzennamen gelernt. Danach ging es darum Kräuter in Partnerarbeit für ein Pesto zu sammeln. Die Körbchen waren schnell gefüllt und mit einsetzenden Regen hatten wir genug gesammelt, um in einem Seminarraum zur Küchenarbeit zu schreiten. Zunächst wurde alles geprüft, gewaschen und fein geschnitten und schließlich mit Öl, Salz und etwas Pfeffer angemacht. Ein paar essbare Blüten dienten als Dekoration unserer selbst gemachten Kräuterbaguettes. Unkraut mag vielleicht auf den ersten Blick störend wirken. Doch zeigt sich, dass die meisten Pflanzen entweder nahrhaft, heilend oder nützlich im Garten sind.

Bei dieser Veranstaltung wurde jedoch auch wieder deutlich, dass neben den köstlichen Kräutern auch einige Pflanzen giftig sind und den essbaren Pflanzen manchmal sehr ähnlich sind. Darum gilt wie immer: Man muss eine Pflanze sicher bestimmen können, bevor man die Pflanze pflückt und sogar isst.

Gefällt Ihnen der Beitrag? Haben Sie noch Fragen? Soll ich ein paar Bücher zur Pflanzenbestimmung vorstellen? Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne per Mail zur Verfügung.

naturschutz@dav-wetzlar.de

 

Mit besten Grüßen

Euer Naturschutzreferent

logo dav wetzlar

Geschäftsstelle

DAV Sektion Wetzlar
Sportparkstrasse 1
35578 Wetzlar

Telefon 06441 2000811
Fax 06441 2000812
info@dav-wetzlar.de

Geschäftszeiten

Montag 14:30 - 17:00 Uhr
Donnerstag 16:00 - 19:00 Uhr
oder nach telefonischer Terminvereinbarung

Kontaktformular

captcha

Search

Download Free Premium Joomla Templates • FREE High-quality Joomla! Designs BIGtheme.net