Schneeschuhwanderung in der Tiroler Region Achensee

die Gruppe auf der Seekarlspitze

Diese Tour führt zunächst mit der Rofanseilbahn auf 1831 m Höhe zur Erfurter Hütte , wo wir nach der langen Autofahrt erst mal etwas ausspannen konnten und bei einem guten Essen auf der Hütte auch den ersten Reisetag ausklingen lassen konnten.
Bevor es am zweiten Tag mit den Schneeschuhen rund 400 Höhenmeter auf die Rofanspitze im Zentrum des Rofangebirges geht. Der Skispur ist einfach zu folgen, zwischen Latschen hindurch, in ständigem Auf und Ab geht es Richtung Osten, mal in der Sonne, mal im Schatten.

Im Schatten fühlt es sich stets 10 Grad kälter an, bei der Erfurter Hütte zeigte das Thermometer -17. Mit einem steileren Aufstieg dreht sich der Weg Richtung Nord, über eine weite offene Fläche namens Gruba geht es relativ eben auf den Roßkopf zu, dann rechts zur Grubascharte (2.102m). Am Himmel ist ein Wechsel aus Sonne und Wolken zu sehen. Im weiteren Verlauf  der Tour queren wir einen Hang, es ist sehr ausgesetzt, wer hier stürzt, wird zu einer langen eisigen Rutschpartie starten. Jeder Schritt erfordert Konzentration, aber mit jedem Schritt merken wir auch, wie stabil der Weg ist, wie gut wir voran kommen. Dieser Weg ist heikel, hier möchte man nur in Ruhe bei allerbesten Schnee- und Lawinenbedingungen unterwegs sein.Der Weg macht 3 oder 4 enge Kehren, wird steiler, ganz am Ende sehr steil – und nach rund zwei Stunden ziehen wir kurz unterhalb des Gipfels der Rofanspitze die Schneeschuhe aus, um die letzten paar Meter über die Felsen zum Gipfelkreuz auf 2.259m zu kraxeln.Was für ein Schöner zweite Tag für uns.
 
Nur gut 450 Höhenmeter trennen uns am dritten Tag von der Erfurter Hütte zum Gipfel der Seekarlspitze, aber die sind nicht zu unterschätzen! Nach dem sanften Beginn unserer Tour über die wellige Hochfläche der Mauritzalm und den noch recht harmlosen Durchschlupf der Grubastieg können wir zwischen zwei Aufstiegen wählen: Ab Grubastieg über den Südrücken zum Gipfel oder von der Mulde unterhalb des Roßkopfs über den Osthang in den Sattel am Fuß des Gipfelhangs,und der Osthang wird unsere Tour ,beide Anstiege verlangen ein gutes Gespür für eine sichere Spuranlage. Und der sehr steile Schlusshang erfordert den erfahrenen Schneeschuhgeher.die Verhältnisse passen nicht so gut bei kaltem Wind und  schlechte Sicht
, erleben wir eine anspruchsvolle Tour, die wir auf  der Erfurter Hütte ausklingen lassen können, bei ausgezeichnetem Apfelstrudel und einem guten Abendessen.
 
Am vierten Tag geht es nach Hause, im Abstieg gehen wir komplett an der Skipiste entlang, die eisigen Stellen am Steig sind uns bergab doch etwas heikel und darum gehen wir die Skipiste. Die Serpentinen ziehen sich nach einer Weile, aber der Weg ist meist sonnig, die eisigen Stellen mit Schneeschuhen entspannt zu gehen. Und im Schnee ist dieser Weg immer noch angenehmer als im Sommer, leider kommt danach nur noch die lange Heimfahrt.
Es ist noch zu sagen, dass die eigentliche Tour Schneeschuh-Wanderung in den Tuxer Alpen (Kooperation mit der Sektion Marburg) ausgefallen ist, weil auf dem Meissnerhaus keine Zimmer frei waren, aber die Erfurter Hütte war ein mehr als guter Ersatz.

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