Tour W3 - Trekking in den Cairngorm Mountains (Schottland)

Auf einsamen Wegen durch die Cairngorm Mountains

Die Durchquerung des Cairngorm Nationalpark mit dem Besteigen einiger Munros war das Ziel der Tour W3. Ein Munro ist ein Berg, der eine Mindesthöhe von 3000 britischen Fuß = 914 m aufweist. Die Planung war gut und hätte auch gut funktioniert. Nur leider blieb das Gepäck, der für diese Tour anreisenden Teilnehmer (einige Wanderer waren bereits vor Ort, weil sie zuvor bereits die Tour W2 „Cateran-Trail“ absolviert hatten) zunächst beim Zwischenstopp in Amsterdam liegen. So vergingen drei geplante Tourentage bei wunderbarem Wetter mit Telefongesprächen und dem Besteigen der beiden Hausberge von Braemar. Erst am vierten Tag konnte die von der Gruppe gemeinsam gekürzte Tour gestartet werden.

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Tour W 2 - Fernwanderrunde auf dem Cateran Trail (Schottland)

Cateran-Trail: Auf den früheren Wegen der Viehdiebe durch Schottland

Der Cateran-Trail ist eine Fernwanderrunde ungefähr 100 km nördlich von Edinburgh, nahe der Stadt Perth. Der Weg folgt Pfaden, die bis ins 18. Jahrhundert hinein von Viehdieben genutzt wurden. Sie stahlen das Vieh und trieben es über diese Routen möglichst unbemerkt weg von den wohlhabenden Siedlungen. Der Fernwanderweg umfasst fünf Etappen, die bis zu 25 km betragen. Da es an jedem Tagesziel Unterkunftsmöglichkeiten gibt, konnten wir uns das Mitschleppen von Zelt, Schlafsack und Kocher sparen. Vielmehr konnten wir stets frische Betten und ein gutes Essen genießen.

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Tour 32 - Der Sentiero Bove - Hochgebirgstrekking

"Sentiero Bove" ist der vielversprechende Name eines ganz besonderen Weges. Im nördlichen Piemont erheben sich nahe des Lago Maggiore die schroffen Grate und Zacken des Val-Grande-Nationalparks über tief eingeschnitte Schluchten und Täler. Der 1992 gegründete Park ist eines der größten Wildnisgebiete des Alpenraums und Ziel unseres herbstlichen Hochgebirgstrekkings. Unsere sechsköpfige Gruppe startete von Cicogna (730 m), dem einzig bewohnten Weiler innerhalb des Parkes, zu einer uns unvergesslich bleibenden Rundtour. Bei bestem Wetter ging es auf zunächst noch einfachem Wanderweg durch (Ess)kastanienwald bis zur Steinhaussiedlung Pogallo. Hier legten wir am Gedenkplatz für hingerichtete Partisanen eine Rast ein. Im Juni 1944 haben die Nazis hier viel Unheil und Blutvergießen unter den zumeist sehr jungen Männern der Resistenzbewegung angerichtet ("Rastrellamento", zu deusch "Säuberungsaktion"). Der Ort, der einst von Alp- und Holzwirtschaft lebte, ist heute verlassen und von Einheimischen nur noch als Feriensiedlung genutzt.

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Tour 28 - Trekking im Süden Norwegens

Durchquerung der Hochebene Hardangervidda im Süden Norwegens

Im September geht die Trekkingsaison im norwegischen Hochland ihrem Ende zu. Dennoch ist gerade dies eine sehr gute Zeit, um diese Region zu erkunden. Die Mückenplage des Sommers ist vorüber. Gleichzeitig sind die Sommerbrücken über viele Flüsse noch nicht abgebaut, so dass nur selten Flüsse zu durchwaten sind. Die Hütten sind leer fast leer. Und das Farbenspiel des beginnenden Herbstes ist wunderbar.

Wir nutzten diese guten Rahmenbedingungen für die komplette Nord-Süd-Durchschreitung der Hochebene Hardangervidda. Zu Beginn unserer Tour waren die Wege aufgrund vergangener Regenfälle noch sehr aufgeweicht. Oft mussten wir uns durch tiefen Matsch quälen. Gerade in den ersten Tagen, in denen es auch noch zahlreiche Regenschauer gab, standen zudem die anstrengendsten Etappen an. Dies tat der stets guten Stimmung in der Gruppe aber keinen Abbruch.

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Die weißen Berge auf Kreta - Erfolgreiche Durchquerung

Im Westen Kretas liegen die Weißen Berge (Lefka Ori). Es ist ein kaum erschlossenes Gebiet, das zum Teil einer Mondlandschaft gleicht. Unser Ziel war es, dieses Gebirge zu durchqueren. Das Vorhaben gelang uns von der Omalos-Hochebene startend in drei Tagen. Eine Nacht verbrachten wir dabei in der einzigen bewirtschafteten Berghütte Kretas, die zweite Nacht schlugen wir unsere Zelte in einer Höhe von 2.100 Meter am Fuße des Berges Pachnes auf. Aufgrund der ohnehin schon langen Tagesetappen und der schwierigen Versorgung mit Trinkwasser verzichteten wir allerdings auf eine Gipfelbesteigung. Vielmehr freuten wir uns nach den anstrengenden Tagen die Südküste Kretas zu erreichen. An einem Ruhetag genossen wir in einem idyllischen Hafenstädtchen die Köstlichkeiten der kretischen Küche.

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Grundkurs Alpin am Steingletscher - Tour 24

Wir fuhren in der Früh um 6 Uhr am Cube los, sodass wir bereits am frühen Nachmittag unser Ziel, das Alpincenter Sustenpass in der Schweiz erreichten. So führten wir bereits am ersten Tag erste Abseilübungen durch, lernten diverse Knoten und die Erstellung eines behelfsmäßigen Klettersteigsets aus einer Bandschlinge und zwei Karabinern. 

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Island – Durch das südliche Hochland

Island – Durch das südliche Hochland

Bereits vor unserer Abreise nach Island war klar, dass unser Plan, den Laugavegur (Weg der heißen Quellen) komplett von Nord nach Süd zu durchschreiten, undurchführbar war. Der letzte Winter in Island war so schneereich gewesen, dass die Hochlandpisten wider Erwarten noch nicht offen waren. Damit war die ursprünglich als Startpunkt vorgesehene Region unerreichbar. Mehr noch, auch die Hütten und Zeltplätze entlang des gesamten nördlichen Teils des Weges waren noch nicht geöffnet und der isländische Wanderverein riet deutlich von einer Begehung ab.

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4.000er-Besteigung im Wallis

Vom 18. bis 26. Juni 2016 verbrachten wir im Rahmen des Tourenprogramms 2016 eine Woche im Wallis. Nach unserer Anreise überraschten uns die Verhältnisse, die wir am Berg vorfanden. Anfang Mai lag so wenig Schnee, dass die Skitourensaison von einigen Hütten vorzeitig beendet wurde. Jetzt aber, wenige Wochen später, war soviel Neuschnee gefallen, dass klassische Hochtouren, wie wir sie planten, Grenzen gesetzt waren. Ohne Ski oder Schneeschuhe war ein Vorankommen im weichen und tiefen Schnee extrem anstrengend. Einige unserer Gipfelambitionen mussten wir daher zurückstellen. Obwohl das Wetter noch einige Kapriolen schlug, verloren wir das Ziel, einen 4000er zu bezwingen, nicht aus dem Auge.

 

 

Bild: Aufstieg zum Bishorn über den östlichen Arm des Turtmanngletschers (Peter Mandler)

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