Tour W3 - Trekking in den Cairngorm Mountains (Schottland)

Hochebene unterhalb des Beinn a´ Chaorainn (1.082 m)

Auf einsamen Wegen durch die Cairngorm Mountains

Die Durchquerung des Cairngorm Nationalpark mit dem Besteigen einiger Munros war das Ziel der Tour W3. Ein Munro ist ein Berg, der eine Mindesthöhe von 3000 britischen Fuß = 914 m aufweist. Die Planung war gut und hätte auch gut funktioniert. Nur leider blieb das Gepäck, der für diese Tour anreisenden Teilnehmer (einige Wanderer waren bereits vor Ort, weil sie zuvor bereits die Tour W2 „Cateran-Trail“ absolviert hatten) zunächst beim Zwischenstopp in Amsterdam liegen. So vergingen drei geplante Tourentage bei wunderbarem Wetter mit Telefongesprächen und dem Besteigen der beiden Hausberge von Braemar. Erst am vierten Tag konnte die von der Gruppe gemeinsam gekürzte Tour gestartet werden.

Das erste Tagesziel war eine einfache unbewirtschaftete Schutzhütte, eine sog. Bothy, mit dem einprägsamen Namen „Bob Scott´s Bothy“. Dort traf die harmonisch zusammenarbeitende Gruppe auf einige Coast-to-Coast-Wanderer und eine leicht alkoholisierte Gruppe von schottischen Geschichtsstudenten, die nach einer Prüfung einen Munro bestiegen hatten. Da die Hütte bereits durch die Studenten belegt war, schlugen wir die Zelte auf. Die Erschließung durch eine Schotterpiste ließ noch die Nähe zur Zivilisation erkennen.

Dies änderte sich am nächsten Tag mit dem Abzweigen vom Hauptweg hin ins weglose Gelände auf die außergewöhnlich trockene Hochebene unterhalb des Munros Beinn a´ Chaorainn (1.082 m). Die Einsamkeit und Unberührtheit der Landschaft war eindrucksvoll. Davon hätte man sich, wie in der ursprünglichen Planung, mehr gewünscht. Diesmal war die Übernachtung wieder in einer Bothy möglich, der „Hutchison Memorial Hut“.

Schon in der Nacht kündigte sich das schottische Wetter an, was sich den ganzen Tag auch nicht ändern sollte. Regen und Wind waren, vorbei an der Fords of Avon Refuge Hut zur Ryvoan Bothy, ein ununterbrochener Begleiter. Auch dort war wieder die Nähe zur Zivilisation in Form von Tageswanderern zu spüren.

Und schon war der leider zu kurze Ausflug in die Weglosigkeit und Wildheit Schottlands beendet, als wir am nächsten Morgen nach Aviemore aufbrachen, dem Ausgangspunkt zur Rückkehr nach Edinburgh. In der schottischen Hauptstadt hatten wir noch Zeit die wunderschöne, vollständig erhaltene Altstadt und die Gastronomie zu genießen. In Frankfurt kam das Gepäck der gesamten Gruppe pünktlich und ohne Probleme an.

Text: Peer Schmidt und Heinrich Zehner

Bilder: Peter Mandler

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