Hüttentrekking-Runde über den Rätikon Höhenweg

A. Knossalla

Mit dem brandneuen DAV-Bus machten wir uns auf den Weg ins Rätikon, der Gebirgsgruppe zwischen Montafon, Lichtenstein und Prättigau im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz.

Auf dem Programm standen fünf Übernachtungen in bewirtschafteten Berghütten, um die Rätikon Gebirgsgruppe zu umrunden. Diese Tour war geeignet, um ins Bergwandern reinzuschnuppern aber auch eine Genusstour mit tollen Aussichten für Erfahrene.

Die Wetterprognose war super und hielt ihr Versprechen. Mit klarem Himmel und Sonnenschein insbesondere bei unseren Gipfelbesteigungen, wurde die Tour so manches Mal als Genusstour bezeichnet. Ab dem vorletzten Tag zog der Himmel etwas zu und leichter Regen und ein Graupelschauer sorgten für etwas Abwechslung.

Start der Tour war der Parkplatz am Berggasthof Grabs auf 1360m. Somit konnten wir nach der Anreise in wenigen Stunden vorbei an bereits schönen Aussichten, Seen und Murmeltieren die Tilisunahütte (2208m) erreichen und noch ausgiebig Holunderwasser und Sonnenstühle genießen.

Nach weitestgehend erholsamer Nacht im 7-Bett-Zimmer und Frühstücksbuffet zogen wir weiter zur Lindauer Hütte. Hier stand noch mit Tagesrucksack die Besteigung der Geißspitze (2334) an. Den Rückweg wählten wir über einen Grat am Wilden Mann vorbei, bei dem wir unsere Trittsicherheit und den Umgang mit Ausgesetztheit unter Beweis stellen konnten. Leider war die Obere Latschätzalpe im September bereits geschlossen, sodass uns deren hoch gelobte Buttermilch verwehrt blieb.

Am dritten Tag zur Totalphütte (2381) konnten wir am steinigen Strand des schön gelegenen Lüner Stausees wiederum eine ausgiebige Pause in der Sonne verbringen und erfolgreiche Fliegenfischer bei Ihrem Hobby beobachten.

Die Königsetappe der Tour war dann die Besteigung der Schesaplana (2965) mit einem der schönsten Panoramen der Alpen. Aufgrund des stabilen Wetters hatten wir beste Voraussetzungen, die Tour durchzuführen und auch eine traumhafte Aussicht auf dem Gipfel. Der Abstieg über den Schweizer Steig zur Schesaplanahütte (1909) erforderte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und war für uns alle ein tolles Erlebnis.

Den Abschluss der Tour bildete die auf einem Grat gelegene Carschinahütte (2229).

Wir hatten die einmalige Gelegenheit, verschiedene Behandlungsmethoden von offenen Fersenblasen am praktischen Objekt zu testen. Bei uns hat dick aufgetragener Hirschtalk gewonnen vor gut vertapetem, normalem Pflaster und Blasenpflaster.

An den Abenden hatten wir zu hohem Prozentsatz einigen Spaß mit den Würfelspielen „Die böse 1“ und Kniffel.

Insgesamt war es eine tolle Woche mit einer guten Kombination aus Anstrengung, Genuss und Humor und einer super Truppe!

Text: C. Schmitz Bilder: A. Knossalla

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