Tour A7 - Dachstein/Venedigergruppe

Trotz aufziehendem Schlechtwetter am Gipfel des Keeskogel (3.291 m)

Schon bei unserem Eintreffen am Dachsteinmassiv zeichnete sich eine Wetterverschlechterung ab. Daher änderten wir unsere Pläne. Den Gipfelsturm stellten wir zunächst zurück und zogen stattdessen eine eigentlich für spätere Tage geplante Wanderung über das Dachsteinplateau vor. Dabei gelang es uns, den Sinabell (2.342 m) zu besteigen.

Bei deutlich besserem Wetter stürzten wir uns dann doch in den Touristenrummel auf dem mit einer Seilbahn erschlossenen Dachsteingletscher. Auch beim Gipfelanstieg des Hohen Dachstein herrschte Hochbetrieb. Zum Glück war unser Timing gut und wir schwammen mit dem Strom über den Schulterklettersteig zum Gipfel (2.995 m). Die Aussicht von dort war phänomenal.

Anschließend wechselten wir in die Venedigergruppe. Doch das Wetter war uns erneut nicht hold. Den langen Aufstieg zur Kürsingerhütte (15 km, 1.500 Höhenmeter) meisterten wir noch im Trockenen. An den folgenden Tagen wechselten sich dann Regen, Sturm, Gewitter, Graupel und Neuschnee ab. Das schränkte unsere Tourenmöglichkeiten leider erheblich ein. Für unser Traumziel, den Großvenediger, gab es keine Chance. Ein kleines Wetterfenster nutzen wir für einen erfolgreichen Gipfelversuch am Keeskogel (3.291 m). Doch gerade nachdem wir im Abstieg den langen Blockgrat verlassen hatten, zog schon das nächste Gewitter auf und zwang uns, eilig zur Hütte zurück. Ohne Aussicht auf kurzfristige Wetterbesserung entschlossen wir uns, einen Tag vorzeitig ins Tal abzusteigen und die Heimreise anzutreten.

Bilder und Text: Peter Mandler

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