Wales: Durchquerung des Snowdonia-Nationalparks

Auf dem Gipfel des Cadair Idris (893 m).

Im nordwestlichen Zipfel von Wales liegt der Snowdonia-Nationalpark. Eine bis fast auf 1.100 Höhenmeter aufragende Gebirgslandschaft, die sowohl steile Klippen als auch rundliche Bergformen aufweist. In der Vergangenheit war diese Region ein Zentrum des Bergbaus (Schiefer, Kupfer und sogar Gold). Auch heute sieht man noch viele Relikte aus dieser Zeit. So kamen wir auf unserer Tour an Abraumhalden, stillgelegten Steinbrüchen, Bahn- und Lorentrassen sowie an alten Minengebäuden vorbei.

Im Vorfeld der Tour hatten wir uns wegen der Nähe zur irischen See auf zumindest wechselhaftes wenn nicht gar regnerisches Wetter eingestellt. Es war eine willkommene Überraschung, dass wir während unserer elftätigen Tour überwiegend gutes Wetter hatten.

Auf unserer Tour folgten wir einer neuen – aber noch nicht markierten – Route, die auf einer Strecke von rund 160 km den geschäftigen Ort Machynlleth im Süden des Nationalparks mit dem Städtchen Conwy und seiner beeindruckenden Burg an der Nordküste verbindet. Von diesem Weg gibt es eine Berg- und eine Talvariante. Wir wählten eine Mischung aus beiden Varianten. Im Zuge einer der Gipfeltouren überschritten wir den langen Gipfelkamm des Cadair Idris (893 m). Ein anderer Tag führte uns auf einer einsamen Route auf den Gipfel des Snowdon (1.085 m), den höchsten walisischen Berg. Erst beim Abstieg über den sogenannten Pyg-Trail mussten wir uns in die Touristenhorden einreihen. Leider spielte uns ausgerechnet hier das Wetter einen Streich. Dichter Nebel verhinderte den erhofften Ausblick vom Gipfel. Bei einer weiteren hohen Tour kämpften wir uns bei starkem Wind zunächst durch felsiges Gelände und dann über einen nicht enden wollenden Grashang auf den Moel Siabod (872 m). Die Touren durch die Täler führten uns wiederum durch liebliche Wälder, über grünste Wiesen und an plätschernden Bächen vorbei.

Auch bei unseren Nachtquartieren gab es Abwechslung. Kleine aber feine Hotels waren genauso vertreten wie einfache Herbergen mit Stockbetten. Gastfreundschaft wurde aber stets großgeschrieben. Auch auf kulinarische Freunden mussten wir nicht verzichten. Neben dem traditionellen Cooked Breakfast genossen wir mehrfach Fish and Chips und das einheimische Snowdonia Ale.

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