Saisonabschlusstour in den Chiemgauer Alpen

Leider war es nur eine kleine Gruppe, die für ein verlängertes Wochenende vom 6. bis zum 9. Dezember zu einer Saisonabschlusstour nach Inzell reiste. Auf der Hinfahrt war regnerisches Wetter unser ständiger Begleiter. Dies besserte sich jedoch als wir am Ziel eintrafen. Noch am selben Tag brachen wir zu einer kurzen Tour auf. Sie führte uns auf knapp über 1.000 Meter Höhe auf den Westrücken des Teisenbergs. Wir nutzten den Tag voll aus und kamen erst im Dunkeln zu unserer Unterkunft zurück. 

Am nächsten Tage besserte sich das Wetter weiter. Es blieb zwar kühl, doch zeigte sich reichlich Sonnenschein bei unserer Tour am Rauschbergmassiv. Vorbei an der im Sommer stets gut besuchten, nun aber einsamen Kaitlalm stiegen wir hinauf bis fast 1.500 Meter Höhe und verbrachten eine schöne Mittagsrast auf der Veranda der ebenfalls geschlossenen Kienberg Alm. Klar zu erkennen war, dass in den Tagen vorher hier schon reichlich Schnee gelegen haben musste. Das Almgras war gänzlich platt gedrückt und vereinzelt gab es in Schattenlagen noch Schneeflecken. Wir begingen an diesem Tag auch einige schmale Steige und mussten dabei extrem aufpassen. Das viele Laub auf dem Boden und nasse Wurzeln machten die Pfade sehr rutschig. Wir erreichten aber sicher unseren Ausgangspunkt.

Unsere letzte Tour führte uns in das Waldgebiet zwischen Inzell und Ruhpolding. Hier waren wir weitgehend vom auffrischenden Wind geschützt und fanden für unsere Mittagsrast sogar ein sonniges Plätzchen. Auch wenn wir auch an diesem Tag von Regen verschont bleiben, war der Wind ein klares Signal für eine kommende Wetteränderung.

Neben den Touren blieb genügend Raum für einen Rückblick auf das Bergjahr. Schöne Erinnerungen wurden ausgetauscht. Aber auch Zeit für die eine oder andere Fachsimpelei nahmen wir uns. So erörterten wir gleich zweimal intensiv Fragen der Bergrettung. Tagesabschluss war stets ein leckeres Mahl in einem der lokalen Gasthöfe.

Als wir am Abreisetag vom Frühstückstisch zurück in unsere Zimmer kamen und aus dem Fenster blickten, wollten wir unseren Augen kaum glauben. Das Wetter war plötzlich umgeschlagen. Der Wind hatte sich zu stürmischen Böen verstärkt und wurde von Schneefall begleitet. Da fiel uns der Antritt der Heimreise wirklich leicht. Wir hatten die Schönwetterphase gänzlich ausgereizt.

Alles in allem ein würdiger Abschluss für eine erfolgreiche Bergsaison.

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