Trekking im englischen Lake District

Der Lake District im Nordosten Englands ist eine der populärsten Freizeitregionen der Insel. Über Jahrmillionen haben geologische Aktivitäten, Vulkanismus, Gletscher aber auch menschliches Tätigwerden eine wunderschöne Landschaft entstehen lassen. Zahlreiche Seen und viele Berge, die zum Teil fast die Höhe von 1.000 Metern erreichen. Einige davon sind extrem felsig andere reine Grashügel. Dazu unendliche Kilometer von Trockenmauern, die sich stets gerade teils derart beindruckend steilste Bergflanken hochziehen, dass man die Leistung der Erbauer kaum glauben kann.

Über 10 Wandertage drehten wir eine ausgedehnte Runde durch diesen Nationalpark. Start- und Endpunkt war der Ort Windermere, der am größten der Seen liegt und gut per Bahn erreichbar ist. Rund 150 km und 6.500 Höhenmeter im Aufstieg bewältigten wir. Die Wege waren dabei häufig schwieriger als wir sie nach dem Studium der Wanderführer erwartet hatten. Sehr steinige Bergpfade aber auch weglose Passagen durch morastiges Gebiet forderten uns einiges ab. Einige Tage waren ausgesprochen lang. Das galt ganz besonders für die Besteigung des höchsten Bergs Englands, den Scafell Pike (977 m). Nach einem langen Zustieg durch das einsame Eskdale Tal, stiegen wir auf einer selten begangenen Route auf. Leider war die Fernsicht nicht besonders gut. Das störte die unzähligen Touristen, die sich den mit Steinplatten befestigten Normalweg hochquälten aber nicht. Im Abstieg schwenkten wir auf ihre Route ein und dahin war es mit der Ruhe.

Sehr wechselhaft war das Wetter während unserer Tour. Regen und starken Wind, gab es ebenso wie sonnige Tage. Insgesamt konnten wir aber gleichwohl zufrieden sein. Schließlich handelt es sich um die regenreichste Region Englands.

Wir übernachteten meist in Jugendherbergen. Nur zweimal kamen wir stattdessen in privaten Bed&Breakfast-Unterkünften unter. Aber egal wo wir auch nächtigten, eins war stets gleich. Am Morgen genossen wir ein klassisches Cooked Breakfast und legten damit eine gute Grundlage für die Anstrengungen des Tages. Auch abends pflegten wir mehrfach eine englische Tradition und gönnten uns ein klassisches Fish Supper („Fish and Chips“).

Hervorzuheben war die stets gute Stimmung in unserer Gruppe. Daran konnte selbst das ungemütlichste Wetter nichts ändern. Wir lachten viel und schmiedeten auch schon Pläne für die kommenden Jahre.

Text: Peter Mandler

Fotos: Christoph Holighaus

Bild 1 für Tourenbericht

Foto 1:

Auf dem Gipfel des Scafell Pike (977 m).

Bild 2 für Tourenbericht

Foto 2:

Die Gruppe auf dem Weg zwischen Buttermere und Keswick.

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